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Berichte aus unseren Hilfsprojekten

23.08.10: Uganda: Peter ist gerettet und – unser neues Familienmitglied! (Projektbericht)



Der kleine Peter wurde ausgesetzt.

Den folgenden Bericht erhielten wir von unserem Projektleiter Caleb in Kampala, der die Straßenkinder-Arbeit leitet:
    Peter ist erst zwei Jahre alt und schon Vollwaise. Er verlor beide Eltern durch AIDS, und seine Tante setzte ihn in Kampala vor einem Geschäft im Township Nansana aus. Dort lag er und schrie, bis er vor Erschöpfung einschlief. Glücklicherweise brachte ihn jemand zu uns, und nun geht es ihm wieder gut und er ist fröhlich.
    So wie Peter erging es vielen unserer Kinder, bevor sie bei uns aufgenommen wurden. Heute können sie sagen: „Wir fühlen uns wohl in unserem neuen Zuhause. Hier sind wir sicher, und wir haben Hauseltern, die uns liebhaben und sehr gut für uns sorgen.“  [mehr]
 
14.08.10: Sambia: Ein ganzes Land ohne Strom (Projektbericht)



Mit unserem Strom-Generator werden die Babys rund um die Uhr optimal versorgt.

Folgenden Brief erhielten wir heute aus unserem Babyhaus Moses in Lusaka, der Hauptstadt Sambias:

Liebe Freunde,
    in Kürze wird im ganzen Land für 24 Stunden der Strom abgeschaltet. Wir treffen gerade umfangreiche Vorkehrungen, damit die Versorgung unserer Kinder im Babyhaus Moses für diesen Zeitraum gesichert ist. Immer wieder danken wir Gott dafür, dass Gebende Hände uns im Jahr 2008 den Generator finanziert hat.  [mehr]
 
11.08.10: Mexiko: Tanzen – Medizin für Leib und Seele (Projektbericht)



Die Tanz-Schüler bei der Vorbereitung auf eine Wohltätigkeitsveranstaltung.

Die unserem Waisenheim Hogar de Ninos Emmanuel in der mexikanischen Grenzstadt Juarez angeschlossene Ballettschule besteht nun bereits seit vielen Jahren. Sie wurde gegründet, um den im Heim lebenden Kindern die Möglichkeit zu geben, die in ihrem früheren zerrütteten Umfeld erlittenen Traumata und Mißhandlungen mit Musik und Tanz zu verarbeiten und seelisch heil zu werden. Außerdem tragen die dabei entdeckten Fähigkeiten ganz erheblich dazu bei, daß die Kinder neues Selbstbewußtsein entwickeln.
    In den Sommerferien bietet die Ballettschule regelmäßig einwöchige Intensiv-Tanzkurse an, in denen Anfänger und Fortgeschrittene verschiedene Tanzstile wie klassisches Ballett, Jazz oder Hip-Hop ausprobieren beziehun...  [mehr]
 
31.07.10: Haiti: Medizinischer Großeinsatz in der Schule (Einsatzbericht)



Gruppenfoto mit allen Schülern und (in der hintersten Reihe) den Krankenschwestern.

Für den gestrigen Tag hatten die Krankenschwestern unseres Kurzzeit-Teams aus den USA einen Einsatz an einer haitianischen Schule organisiert. Anschließend berichteten sie:
    Unsere Erfahrungen mit kindlichen Patienten in den USA waren bisher eher begrenzt, aber wir können mit Sicherheit sagen, daß sie im Vergleich zu denen auf Haiti wesentlich unruhiger und erheblich weniger kooperativ sind. Die Kinder, die wir während unseres Einsatzes an der Schule behandelten, waren voller Respekt und äußerst dankbar für jede noch so kleine Hilfeleistung.  [mehr]
 
30.06.10: Uganda: Julius kann wieder lachen! (Projektbericht)



Nur eine Operation konnte seinen verbrühten Händen helfen.

In Uganda sind Familien, die zahlreiche Kinder zu versorgen haben, großen Belastungen ausgesetzt. Deshalb kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Kindern und deren Eltern oder Verwandten.
    Dieser Umstand hat dazu geführt, dass eine wachsende Zahl von Kindern misshandelt wird und viele von ihnen heimatlos auf den Straßen Kampalas landen. Straßenkinder sind in besonderem Maße körperlicher Misshandlung, sexuellem Missbrauch und Ausbeutung ausgesetzt. Zunehmende Prostitution ist die traurige Folge.
    Unser Projektleiter in Uganda setzt alles daran, diese unschuldigen Kinder zu erreichen und ihnen wieder ein Zuhause und neue Hoffnung zu geben. Er berichtet:  [mehr]
 
16.06.10: Haiti: Hilfe für Kinder in Bergdörfern (Einsatzbericht)



Früh am Morgen werden die Maultiere beladen.

Früh um 4:30 Uhr an diesem Tag waren unsere Helfer bereits auf den Beinen, um zahlreiche liebevoll zusammengestellte Beutel mit Hygieneartikeln und kleinen Spielzeugen in Packsäcke zu füllen und diese auf den Rücken mehrerer Maultiere festzuzurren.
    Der Transport war bestimmt für ein Dorf hoch oben in den Bergen. Für die Strecke durch das äußerst unwegsame Gelände würden die Maultiere etwa fünf Stunden brauchen. Sie waren mit insgesamt 135 sorgsam verschnürten „Bündeln der Nächstenliebe“ bepackt, mit denen die Kinder in dem Bergort bedacht werden sollten.  [mehr]
 
11.06.10: Haiti: Ein arbeitsreicher Tag (Projektbericht)



Selbst-gezimmerte Tische und Bänke.

Vor den Helfern unseres Projekt-Teams lag ein arbeitsreicher Tag: Gleich nach dem Frühstück machten sie sich daran, für die Schulkantine unterschiedlich hohe einfache Holzbänke zu zimmern. Je eine niedrige und eine höhere Bank wurden zusammengefügt, und so entstanden praktische Sitzgelegenheiten mit ‚Esstisch’, an denen nun viele kleine und große haitianische Schulkinder ihre Mahlzeiten einnehmen können. Bisher mussten sie beim Essen alle auf dem Fussboden sitzen.  [mehr]
 
10.06.10: Haiti: Die Arbeiten gehen weiter! (Einsatzbericht)



„Bescherung“ im Sommer ...

Ein Helfer unseres Projekt-Teams auf Haiti berichtet: Heute begannen wir gegen 9:30 Uhr damit, große Kartons voller Hygieneartikel und Unterrichtsmaterial für die Schulkinder sowie Wasserkübel und vieles mehr für eine Zeltstadt auf den LKW zu laden.
    Die Kinder in der Schule waren außer sich vor Freude, als sie ihre Beutel ausgehändigt bekamen. Es war fast wie bei der Weihnachtsbescherung.  [mehr]
 
28.05.10: Haiti: Der Mann aus den Bergen (Projektbericht)



Ein Paar neue Schuhe – ein überaus wertvolles Geschenk für einen armen, alten Mann aus den Bergen.

Heute kam ein alter Mann in zerlumpter Kleidung und völlig durchgelaufenen Schuhen aus den Bergen zu unserem Projekt-Team herunter und bat flehentlich um Hilfe.
    Den ganzen langen Weg durch das steinige Gelände war er mit diesem zerschlissenen Schuhwerk gelaufen, um zu fragen, ob man ihm hier helfen könne. Er musste seine hoch betagte Frau krank in den Bergen zurück lassen, aber er wusste sich keinen anderen Rat mehr. Außerdem war er sehr hungrig.  [mehr]
 
27.05.10: Haiti: Vorräte rechtzeitig eingetroffen! (Projektbericht)



Hilfsgüter entladen – eine Arbeit die große Freude macht!

Die Lebensmittel-Vorräte im Lagerraum unseres Teams gingen schon stark zur Neige, als die Mitarbeiter erfuhren, dass ein großzügiger Spender beschlossen hatte, für ausreichend Nachschub zu sorgen. Der Container war bereits per Schiff unterwegs, allerdings konnte niemand genau sagen, wann die Hilfslieferung ihr Ziel erreichen würde.
    Die Mitarbeiter fuhren fort, von den schwindenden Vorräten die hungrigen Menschen vor Ort so gut es ging zu versorgen.  [mehr]
 
19.05.10: Haiti: Rettung in letzter Minute (Projektbericht)

Heute brachte eine Frau ein Neugeborenes aus den Bergen zu unserem Team auf Haiti. Die Mutter des Babys war während der Geburt gestorben, der Vater blieb zurück bei der Arbeit. Das Kind war sehr klein und wimmerte leise.
    Unsere Helfer fragten, was man dem Baby zu essen gegeben habe, und die Frau erklärte, sie habe Kekse zerkrümelt und in Wasser eingeweicht, um das neugeborene Mädchen damit zu füttern! Die Helfer konnten kaum glauben, was sie gerade hörten, aber in ihrer Verzweiflung hatte die Frau einfach getan, was ihr möglich war, damit das Kind überlebt.  [mehr]
 
13.05.10: Haiti: Ein wunderbarer Tag für unsere Köchinnen (Projektbericht)



Die Köchinnen mit ihren neuen Schürzen.

Die Köchinnen unseres Projekt-Teams in Haiti konnten sich heute über ein besonderes Geschenk freuen. Jede von ihnen bekam eine seit langem dringend benötigte professionelle Kochschürze!

Groß war die Freude, als die Frauen sich die Schürzen in ihren Lieblingsfarben heraussuchten. Sie arbeiten unvorstellbar hart, um täglich über 3.000 hungrige Kinder satt zu bekommen. Unser Dank gilt unseren Spendern, die ein Herz für die besonderen Nöte dieser Menschen auf Haiti haben!  [mehr]
 
20.04.10: Haiti: Medizinische Hilfe durch Freiwillige (Einsatzbericht)



Eine ehrenamtliche Helferin aus den USA berichtet:
    Heute, am sechsten Tag unseres Hilfseinsatzes, arbeiteten wir in einer Klinik bei einer Zeltstadt etwa eine knappe Auto-Stunde von La Digue entfernt. Fünf Ärzte und mehrere Pflegerinnen versorgen dort die Kranken. Ich durfte einem Kinderkardiologen assistieren. Die Warteschlange der Patienten war lang und bunt gemischt, alle Altersgruppen waren vertreten. Bei uns stellte sich eine komplette Familie vor, und wir kümmerten uns um die Erkrankungen jedes Einzelnen.
    Durchweg alle, die gekommen waren, klagten über Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit. Einige waren sichtlich dehydriert. Gut, dass gerade eine Ladung frisches Trinkwasser gekommen war....  [mehr]
 
20.04.10: Indien: Drei neue Nähmaschinen und ein Generator (Projektbericht)



Die 3 neuen Nähmaschinen sind angekommen.

Gesundheitsvorsorge und Ausbildung stehen auf der Prioritätenliste unseres Projektleiters in Indien ganz vorne. Im März organisierte Dr. Gerard und sein Team ein einwöchiges „medical camp“ (mobile Ambulanz) mit einem Blutspendeprogramm in der Nähe von Nandi Hills. Weiter berichtet er:
    In der Ashraya-Nähschule wurden im letzten Schuljahr 112 Schneiderinnen ausgebildet, die nach ihrem Abschluss sofort eine Arbeitstelle in der Textilindustrie fanden. Sie sind nun froh, ihren Lebensunterhalt selber verdienen zu können. Aus einer Kölner Spende wurden im November 2009 drei neue Nähmaschinen angeschafft. Das Projekt wird nun auch durch lokale Organisationen in Indien unterstützt.  [mehr]
 
10.04.10: Sambia: Neuigkeiten aus Lusaka (Projektbericht)



Immer wieder nehmen wir Babys wie dieses auf, wenn die Mutter bei der Geburt gestorben ist.

Unsere Projektleiterin schreibt:
Herzliche Grüße aus unserem Babyhaus Moses in Lusaka, wo wir zur Zeit 36 süße Babys versorgen! Im Kinderheim „Haus Martha“ wohnen 34, im Haus „Bill & Bette“ 27 Kinder. Eigentlich sind wir längst überbelegt, bisher aber zuversichtlich, dass wir mit Eurer Hilfe den Kindern alles Notwendige zukommen lassen können.
    Heute morgen jedoch bekamen wir überraschend Besuch. Vor unserer Tür standen vier Gefängnisaufseher mit 15 Frauen und deren Kindern. Die Frauen waren alle zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Da die Gesetzgebung in Sambia es verbietet, dass die Kinder im Gefängnis bei ihren Müttern bleiben, waren die Aufseher nun auf der Suche nach Heimplätzen für sie. Es handelte s...  [mehr]
 
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Bildung schafft Zukunft:
Das ist in den Entwicklungs- ländern nicht anders als in Deutschland. Wo immer Gebende Hände Kindern hilft, versuchen wir, ihnen auch Schulbildung und Berufsausbildung zu ermöglichen, damit sie anschließend auf eigenen Beinen stehen und sich selbst versorgen können. [mehr]

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